Ein Tag am Weinberg – das Weingut Leo Hillinger lässt bitten

Also, wenn’s ums genießen geht, bin ich vorne mit dabei! Und als mir das Weingut Leo Hillinger die Chance geboten hat, einmal hinter die Kulissen zu sehen, hab ich diese ohne lange zu fackeln ergriffen und mich in einen Genusstag sondergleichen gestürzt – behutsam versteht sich.
Gemeinsam mit ein paar anderen Bloggern konnten wir nicht nur einiges über die Herstellung des Hillinger Weines lernen, wir erfuhren auch viel interessantes über die diversen Rebsorten, die Reifegrade, die Lese und vieles mehr. Abgerundet wurde das Ganze durch Weinbegleitung über den Tag und viel Spass und Sonne. Aber der Reihe nach…

Weinstock

Weinstock am Altenberg 15

Der Tag begann um 10 Uhr, als wir von Marina Würz – ihres Zeichens Marketing Manager & Assistant to CEO – begrüßt wurden und nebst einem angenehmen Frühstück mit Kaffee und Kipferl, zu dem das selbstgemachte Weingelee kredenzt wurde, auch den geplanten Tagesablauf erfuhren. Um es sich bildlich vorzustellen: wer Hillinger kennt, der weiß, dass der „Glaspalast“ als architektonisch durchdachtes Meisterstück nicht nur mitten am Weinberg steht, sondern auch darin. Die nach vorne mehr oder weniger offene Glasfront gibt einen ungeheuer tollen Blick auf die Weite des Burgenlandes frei, rechter Hand befindet sich der Neusiedler See, der in etwa 4km Entfernung ruht. Nach hinten hinaus, durch die für Feste und Feierlichkeiten anmietbare Lounge und den über dem von oben einsehbaren Weinkeller gelegenen Seminarraum, gelangt man dann auf die Terrasse, die nahezu komplett in Stein gehalten ist und direkt in den Weinberg übergeht. Dort verbrachten wir dann auch die erste Stunde unseres Tages bei oben angesprochenem Frühstück.

Marina Würz

Marketing Manager & Assistant to CEO Marina Würz

Mit dabei war mein Sohn Daniel, der mit seinen 14 Jahren zwar kein Weintrinker ist, doch auch für ihn gab es natürlich jede Menge Trinkbares. So war er vom hauseigenen Traubensaft so begeistert, dass wir uns diesen in den mittlerweile 8 Lounges, welche quer in Österreich (und nun auch in München) gut verteilt sind, regelmäßig nachholen…

Nach etwa einer Stunde stieß dann Michael Höffken (Sales Manager bei Hillinger) auf ein Wort zu uns, um uns nach der informativen Geschichte rund um die Vergangenheit und den beruflichen Werdegang Leo Hillingers darauf hinzuweisen, dass wir nach dem Lunch eine Traktor-Safari durch die Weinberge unternehmen werden. Interessanter Gedanke, mit dem Traktor durch die Weingärten zu tuckern – wie hieß es beim DSF? „Mittendrin, statt nur dabei!“ Und so schnell er hier war, war er auch schon wieder weg…

Chillout-Area

Chillout-Area am hinteren Hügel des Headquarters in Jois

Mit Marina ging es dann zu einer Infotour über den hinteren Hügel des Headquarters, bei dem wir neben interessanten Kleinigkeiten über die Ernte unter anderem auch erfuhren, dass die pylonenartigen Gebilde (hier oben am Bild unter den Lampions zu erkennen), die aus der Wiese ragten, die Lichtspender für den Weinkeller sind. Das faszinierende dabei mutet ja schon fast Maya-artig an: diese sind so verbaut, dass die Sonne nie direkt in das Fenster und somit in den Weinkeller fällt – damit wird die Kühlung des Kellers quasi automatisch aufrechterhalten…faszinierend.

Lichtkuppel von unten

Eine Lichtkuppel des Hillinger Weinkellers von unten aufgenommen

Nach einer Runde um das HQ kamen wir dann in den Weinkeller, wo uns riesenhafte Stahltanks begrüßten. Gärender Geruch überall, um hier zu arbeiten, muss man seine Arbeit schon lieben. Und genau das tut das Team rund um Leo Hillinger. Und weil der Kellermeister nicht nur seine Arbeit, sondern auch das Ergebnis daraus so liebt, hat er kurzerhand seine Lieblinge mit einem Herzchen auf die im Weinkeller unter der Lounge gelagerten Holzfässer versehen.

Beim Lunch – einer herzhaften Grillerei auf der Terrasse in strahlendem Sonnenschein – übernimmt der Eventmanager des Hauses, Klaus Carhaun, das kulinarische Zepter. Marina serviert uns derweilen einen schmackhaften Wein nach dem anderen – natürlich nicht, ohne uns reichlich mit Informationen dazu zu versorgen.

Lunch Tafel

Die Tafel zum Lunch gedeckt

Danach ging es dann mit Michael in die Weinberge, begleitet nicht nur von weiteren Weinen, sondern auch von Peter Zuschlag, seines Zeichens Weingarten- & Trauben-Betreuer (meine Bezeichnung 😉 ). Er kümmert sich darum, dass es den Stöcken, Trauben und Beeren so gut geht, wie es nur gehen kann, damit die Ergebnisse am Ende der Reifezeit auch so sind, wie sich das alle erwarten. Nach einem Stopp im Schatten, bei dem wir die Trauben nicht nur am Stock, sondern auch in der Flasche begutachten (und verkosten) durften, ging es dann weiter zum See. Am Privatsteg des Restaurants „Seejungfrau“, welches natürlich auch Hillinger-Weine anbietet, wartete dann auch schon (wieder) ein Glas Secco auf uns. Bei fröhlich verbalem Austausch über das Erlebte und Erfahrene nippten wir an unseren Gläsern und genossen den langsam beginnenden Sonnenuntergang.

Zurück in der Lounge wartete dann zu guter Letzt auch noch eine kräftige Brettljause auf uns. Auch hier (natürlich) wieder: Weinbegleitung und jede Menge an Informationen über die eben verköstigten Produkte.
Danach staunten wir nicht schlecht, als wir jeder eine personalisierte Flasche Rotwein mit Namen am Etikett als Abschiedsgeschenk erhielten – perfekt!

Fazit: die (erweiterte) Familie Hillinger – denn so bezeichnen sich die Mitarbeiter; als Familie – hat mich bzw. uns nicht nur mit enormem Fachwissen in allen Bereichen, sondern auch mit viel Freundlichkeit, Spaß, netten Ideen und Abwechslung umsorgt. Und uns nebenbei quasi das A und O des gepflegten Weinbaus näher gebracht.
Jedem, der aus Vorurteilen oder ähnlichem heraus den Hillinger Wein noch nicht probiert hat, kann ich nur wärmstens empfehlen, einmal in einer der Lounges eine Weinprobe zu machen. Ihr werdet es sicher nicht bereuen!

Hier nun noch einige Bilder dieses erlebnisreichen Tages…

Achja: für alle, die es genau nehmen: nur die wenigsten Schlucke haben es bei uns in den Verdauungstrakt geschafft. Professionellerweise standen überall Degustationsbehälter (Spucknäpfe) bereit.


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2 Antworten

  1. ASK sagt:

    Vielen Dank für den interessanten Blog und die schönen Bilder! Als Steuerberater habe ich leider oft nicht die Zeit viel zu Reisen und freue mich dann immer über Beiträge wie diesen, in dem ich mich schöner Orte und deren Szenerie erfreuen kann ohne dass ich vor Ort sein muss. Liebe Grüße Michael Keulemann von der ASK Steuerberatung Hannover.

    • suitsandfruits sagt:

      Danke lieber Michael, freut uns sehr, dass wir mit unserem Beitrag deinen Tag verschönern konnten! Wenn du mal in dieser Gegend bist, würde ich in jedem Fall einen Besuch am Weingut empfehlen!

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